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Kategorie: Beamer & Projektoren

  • Beamer spielen dort ihre Stärken aus, wo es ums große Bild und um eine hohe Auflösung geht. Du nutzt sie flexibel dort, wo eine freie Wand oder Leinwand zur Verfügung steht.
  • Auf den großflächigen Bildern erkennst du mehr Details als auf einem Fernseher. Selbst einfache Geräte ermöglichen eine Bilddiagonale von 2 m und mehr.
  • Ein Fernseher arbeitet mit selbstleuchtenden Pixeln. Bei einem Beamer reflektiert die Leinwand das Licht, was oft als angenehmer für die Augen empfunden wird.
  • Zu Hause erlebst du mit einem Projektor echtes Kino-Feeling, fieberst bei Sportereignissen mit oder spielst Games mit Freunden auf breiter Leinwand.
  • Auch im Berufsleben haben Beamer einen festen Platz: Bei Vorträgen oder Meetings wirken Präsentationen damit weit besser, als wenn sich alle um einen Computer versammeln.

DLP-Beamer

DLP-Beamer sind weit verbreitet. DLP steht für Digital Light Processing (digitale Lichtverarbeitung): Die Beamer erzeugen Bilder mithilfe Hunderttausender winziger Spiegel, die auf einen Chip montiert sind. Sie reflektieren das Licht, durch die Projektionslinse und gelangt dann zur Leinwand. Um Farben anzuzeigen, wird das Licht über ein Farbrad geleitet. DLP-Beamer bieten eine hohe Auflösung, feine Kontraste und große Helligkeit. Bei schnellen Bewegungen kann es allerdings dazu kommen, dass die hintereinander projizierten Farbbilder einzeln sichtbar werden. Das ist der sogenannte Regenbogeneffekt.

LCD-Beamer

  • LCD-Beamer basieren auf demselben Prinzip wie LCD-Fernseher. LCD bedeutet Liquid Chrystal Display, also Flüssigkristallbildschirm.
  • Meist kommen mehrere Mini-Displays zum Einsatz, die jeweils nur Bilder in Rot, Blau und Grün erzeugen.
  • Ein vorgeschaltetes Spiegelsystem kombiniert diese drei Bilder so, dass ein natürlicher Farbeindruck entsteht.
  • LCD-Projektoren sind kompakt und können vor allem Schriften gestochen scharf abbilden.
  • Die Pixelstruktur ist aber deutlicher sichtbar als bei DLP-Beamern. Bei schnellen Bewegungen kann es zu einer Unschärfe kommen, dem sogenannten Nachzieheffekt.

LED-Beamer

LED-Beamer arbeiten in der Regel mit DLP-Technik, nutzen aber LED-Leuchtdioden. Diese erzeugen die drei Grundfarben, die dann gemischt und projiziert werden. LED-Beamer verbrauchen weniger Strom. Außerdem halten ihre Lampen bis zu 30.000 Stunden, herkömmliche Leuchten dagegen um die 5.000 Stunden. Darüber hinaus produzieren diese Geräte weniger Hitze. Deshalb kommen sie mit einem kleineren Gehäuse aus und arbeiten leiser. LED-Projektoren sind schnell betriebsbereit: Sie erreichen kurz nach dem Einschalten maximale Helligkeit. Ein Nachteil ist, dass sie lichtschwächer sind.

Laser-Beamer

  • Vor allem im professionellen Bereich kommen auch Projektoren zum Einsatz, die Licht mithilfe eines Laserstrahls erzeugen und nicht mit Lampen oder LEDs.
  • Sie bieten eine große Helligkeit und einen hohen Kontrast. Außerdem hält die Leuchteinheit lange.

Auflösung

  • Die maximal mögliche physikalische Auflösung eines Beamers ist die native Auflösung. Sie gibt an, wie viele Pixel das Gerät tatsächlich darstellt. In der Regel ist dabei das Bild am besten.
  • Manchmal nennen Hersteller die maximal skalierbare Auflösung. Das heißt, dass du auch höher auflösende Bilder beamen kannst. Diese werden aber auf die native Auflösung heruntergerechnet.
  • Je höher die Dichte der Pixel, desto schärfer erscheint das Bild – und desto größer kannst du es projizieren.
  • Ein Beamer mit HD-ready-Auflösung bringt eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel mit. Das ist ausreichend, um DVDs auf der Leinwand anzusehen.
  • Heimkino-Beamer unterstützen meist mindestens Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixel. Mit dieser Auflösung kannst du Blu-Rays oder Games projizieren.
  • Darüber hinaus gibt es 4k-Beamer mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel, auch Ultra-HD genannt. Sie liefern deutlich detailreichere, gestochen scharfe Bilder.
  • Projektoren mit Auflösungen wie Wuxga (1.920 x 1200 Pixel), XGA (1.024 x 768), WXGA (1.280 x 800) oder SVGA (1.400 x 875) sind vor allem für den Einsatz in Büros und Konferenzräumen konzipiert.

Helligkeit

Je nachdem, ob du deinen Projektor im abgedunkelten Wohnzimmer oder im Besprechungsraum mit Tageslicht betreiben willst, ist die maximal mögliche Helligkeit von Bedeutung. Die Leistung eines Beamers wird in ANSI Lumen (abgekürzt lm) angegeben. Der Wert kann zwischen 500 oder etwa 9.000 Lumen liegen. Gerade viele Heimkino-Projektoren sind für abgedunkelte Räume konzipiert: Dann genügen meist 2.000 ANSI Lumen.

Tipp: Steht das Gerät weiter von der Leinwand entfernt und ist die dargestellte Fläche größer, sollte es ebenfalls mehr Lichtleistung aufbringen – sonst erkennst du nur wenig.

Kontrast

Der Kontrast gibt die maximal möglichen Helligkeitsunterschiede zwischen den hellsten und den dunkelsten Bereichen in einem Bild an. Ein Kontrastverhältnis von 1.000:1 bedeutet, dass der hellste Punkt 1.000-mal stärker leuchtet als der dunkelste. Je größer es ist, desto lebendiger wirkt das Bild. Achte darauf, dass das Kontrastverhältnis nicht unter 10.000: 1 liegt.

HDR

Einige Beamer unterstützen HDR, also High Dynamic Range. Damit verbessert sich das Bild deutlich. Diese Modelle können heller leuchten, haben höhere Kontraste und einen größeren Farbumfang sowie realistischere Farben. Es gibt mehrere HDR-Standards, etwa HDR10 oder Dolby Vision.

Seitenverhältnis, Lens Shift und Zoom

  • Heimkino-Beamer bringen meist ein Seitenverhältnis von 16:9 mit – das haben in der Regel auch Filme. Business-Modelle setzen dagegen oft auf 16:10.
  • Achte darauf, dass die Größe deiner Leinwand zu diesem Format passt.
  • Praktisch sind Geräte mit Lens-Shift-Funktion: Damit verschiebst du das Bild ohne Qualitätsverlust mechanisch in alle Richtungen. Das gleicht kleine Fehlstellungen bei der Bildprojektion aus.
  • Manche Modelle sind mit Zoom-Objektiv ausgestattet. Du kannst damit die Größe der Projektionsfläche stufenlos verstellen, ohne den Standort des Beamers zu verändern.

3D-Unterstützung

Mit einem 3D-Beamer wirfst du dreidimensionale Bilder an die Wand. Durch diesen Effekt siehst du Filme, Sportereignisse oder Games mit viel mehr Tiefe, sie wirken realistischer.

Projektionsabstand

  • Ein Beamer braucht ein paar Meter Abstand zur Projektionsfläche, damit das Bild groß genug dargestellt wird.
  • Bei Full HD beträgt der Mindestabstand das 1,8-Fache der Leinwandbreite, bei 4k genügt die einfache Breite der Leinwand. Du solltest also vorher den Platz in deinem Wohnzimmer und die Leinwand ausmessen.
  • Die Hersteller geben den minimalen und maximalen Abstand in Metern an, zum Beispiel 2,35 bis 3,82 m oder 2,95 bis 4,77 m.
  • Praktisch für kleine Räume sind Kurzdistanz-Beamer: Sie haben Spezial-Weitwinkelobjektive. Du kannst diese Geräte direkt vor der Leinwand aufstellen und dennoch ein großes Bild erzeugen.

Mobilität

Große Heimkino-Beamer nutzt du häufig daheim im Wohnzimmer. Mini-Beamer dagegen sind handlich und du kannst sie gut transportieren. Diese Modelle werden oft mit einem Akku betrieben, sodass du sie flexibel einsetzen kannst.

Geräuschentwicklung

Wie laut ein Beamer ist, hängt von der Bauform, der verwendeten Leuchtquelle und der Helligkeit ab. Prinzipiell sind Projektoren umso lauter, je heller das Bild ist, das sie erzeugen. Mit der größeren Leuchtenergie entsteht auch mehr Wärme, die der Beamer über Lüfter ableitet. Das kann bei leisen Szenen stören. Die Lautstärke wird in Dezibel (dB) angegeben. Leise Beamer arbeiten mit 30 Dezibel, das entspricht dem Ticken einer Armbanduhr.

Tipp: Viele Beamer haben einen Eco-Modus, der die Lampenleistung und damit das Lüftergeräusch reduziert.

Anschlüsse

  • Achte darauf, dass dein Beamer viele Anschlüsse hat, damit du ihn flexibel nutzen kannst.
  • Er sollte mehrere HDMI-Eingänge mitbringen, damit du Blu-Ray-Player, Spielkonsole fürs Gaming oder Receiver gleichzeitig anschließen kannst.
  • Verwendest du den Beamer im Büro, brauchst du womöglich VGA- und DVI-Eingänge für den Anschluss eines Laptops, falls dieses kein HDMI unterstützt.
  • Praktisch ist es, wenn du Inhalte von Smartphone und Tablet direkt an den Beamer senden kannst. Dann sollte er Bluetooth oder drahtlose Übertragungstechnologien wie Miracast oder MHL unterstützen.
  • Via USB-Port gibst du Multimedia-Inhalte von externen Speichern wieder, etwa von Festplatten oder USB-Sticks.
  • Einige Beamer kannst du per Netzwerkkabel mit dem Internet verbinden. Seltener sind Geräte, die sich ins WLAN einklinken lassen.
  • Einige Modelle bieten darüber hinaus Anschlüsse für Lautsprecher sowie 3,5-mm-Buchsen für Kopfhörer.

Gelegentliches Beamen daheim

Du willst ab und zu mal einen Film oder ein Game auf die Leinwand projizieren. Dafür greifst du zu einem Heimkino-Beamer im Full-HD-Format. Er sollte mindestens 1.500 ANSI Lumen liefern, wenn der Raum dunkel ist, und einen Kontrast von 10.000:1 bieten. Achte vor allem auf mehrere HDMI-Anschlüsse. Solche Geräte kosten ab 400 €.

Projektor fürs Büro

Du möchtest den Projektor vor allem für Präsentationen in Meetingräumen einsetze? Dafür eignet sich ein LCD-Beamer mit WXGA, SXGA oder Wuxga. Wichtig ist eine möglichst große Helligkeit von 3.500 ANSI Lumen oder mehr, da sich Konferenzräume selten komplett abdunkeln lassen. Kontrast und Geräuschentwicklung spielen dagegen eine geringere Rolle. Die Preise für Business-Beamer dieser Kategorie starten bei 500 €.

Beamer für Cineasten und Gamer

Filme schaust du am liebsten im Großformat, und bei Games willst du dich mitten im Geschehen fühlen. Für dich kommt ein DLP-Beamer mit 4k-Auflösung infrage. Funktionen wie Lens Shift und Zoom sind bei diesen Varianten meist Standard. Achte auf viele Anschlussmöglichkeiten und eine Helligkeit von mindestens 2.500 ANSI Lumen. Dafür zahlst du ab 2.000 €.